alternativ-leben

Hintergründe für ein alternatives Leben

Die Hintergründe jedes Einzelnen sind sicherlich vollkommen unterschiedlich, eines haben aber alle gemeinsam:

So geht es nicht weiter oder
so will ich nicht mehr leben!

Oft bleibt es bei diesem Wunsch oder der Erkenntnis und danach schafft es der Alltag und die Gesellschaft, den Ausstiegswilligen wieder zurück zu holen. Aber warum ist es eigentlich so schwer? Wir sind doch alle frei und können tun und lassen was wir wollen - so wird es uns jedenfalls immer und immer wieder erzählt. Fakt ist jedoch: Die Gesellschaft braucht jedes einzelne Mitglied und jeder "Aussteiger" ist ein verlorenes Schäfchen, das man unbedingt zurück holen und wieder auf den rechten Weg führen muß.

Es gibt unzählige Varianten von Menschen, die alternativ leben oder dies gern möchten. Die extremstem Beispiele sind vielleicht:

Der Unscheinbare versucht "unter dem Radar zu fliegen". Er ist leise, versucht so wenig wie möglich aufzufallen und hofft darauf, möglichst nicht entdeckt zu werden. Und wenn doch? Dann möchte er wenigstens in Ruhe gelassen werden.

Der Entschlossene denkt, nach der Erkenntnis müsse er sofort handeln. Er gibt alles auf und zieht irgendwohin, wo es besser zu sein scheint. Leider holt ihn die Realität meistens auch dort wieder ein.

Der Planer plant seinen "Ausstieg" minutiös und versucht, möglichst alle Eventualitäten zu berücksichtigen.

Der Revolutionär ist so von seiner Idee besessen, daß er sie allen anderen Menschen aufdrängen und sie somit missionieren möchte.

Wie gesagt, das sind die Extreme. Keiner wird genau zu einer dieser Gruppen gehören, aber jeder wird sich zu der einen oder anderen hingezogen fühlen.

Was hindert uns eigentlich daran, einen Traum zu verwirklichen?
Auch hier sind es wieder mehrere Gründe oder auch eine Kombination daraus. Es gibt z.B.

  • Familiäre Gründe (Kinder, Eltern etc)
  • Finanzielle Gründe
  • Freunde und Bekannte
  • Ungewisse Zukunft

oder was man sich sonst noch alles an Ausreden einfallen lassen kann. Hinter all dem verbirgt sich die Angst vor Veränderung. Wer sich aber nicht verändern will, der hat die Aufgabe des Lebens nicht verstanden. Er lebt nicht mehr, sondern funktioniert einfach nur noch.

Ein weiterer wichtiger Punkt liegt in der Psyche des Menschen begründet. Schon C.G.Jung hat erkannt, daß die Umwelt lediglich ein Spiegel des eigenen Unbewußten ist. Alles, was ich im Außen bekämpfe, will ich in meinem Inneren nicht als meine eigene Aufgabe akzeptieren. Die Konsequenz daraus ist die Erkenntnis, daß man nur sich selbst ändern kann, aber niemals andere, denn sie sind ja nur ein Spiegelbild. Oder ist es schon jemals jemandem geglückt, sein eigenes Spiegelbild zu verändern, ohne sich selbst zu verändern?

Wenn natürlich eine so große Anzahl an Menschen ihr Leben ändern würden und alle alternativ lebten, dann gäbe es irgendwann den Punkt, wo die heute "Normalen" plötzlich zu den Alternativen werden würden und unser alternatives Leben ist dann normal.
Sehr schön kann man solche Phänomene in alltäglichen Dingen erleben, die einem bestimmten Trend unterliegen. Eines der schönsten Beispiele ist hier sicher die Mode, denn was gestern noch gar nicht ging, kann heute schon der Renner sein.

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