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Open Source

open sourceOpen Source ist ein Begriff aus der Computerwelt, der aber längst auf andere Bereiche übernommen wurde und zu einer Lebenseinstellung geworden ist. Neu ist daran absolut gar nichts, denn alle sog. Naturvölker lebten schon immer danach, ohne jedoch den Begriff zu kennen.

In der Computerwelt bedeutet Open Source, daß jeder Nutzer die Software nicht nur uneingeschränkt nutzen darf, er kann sie sogar auch verändern, vorausgesetzt er stellt die geänderte Software wieder frei zur Verfügung. Auf andere Lebensbereiche übertragen bedeutet dies in etwa soviel, daß jeder das macht, was er kann, ohne zu fragen, was er dafür bekommt. Da wir Menschen sehr verschieden sind, werden alle Aufgaben erledigt und niemand muß etwas machen, was ihm nicht liegt, vorausgesetzt die Gesellschaft ist groß genug und es gibt möglichst wenig störende Elemente. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist natürlich unser Verständnis von Eigentum. Dies ist ein Problem, daß es in Naturvölkern überhaupt nicht gibt, da dort viele Dinge kein Eigentum sein können. Ein Indianer versteht z.B. nicht, wie man Land besitzen kann oder daß Kultur und Natur zwei sich ausschließende Begriffe sind.

Die Computer-Szene zeigt uns aber sehr deutlich, daß diese Denkweise bestens funktioniert. Schauen wir uns dazu ein einfaches Beispiel an:
In einer Software mit ausreichend großer Entwicklergemeinde (z.B. das Betriebssystem Linux oder der Browser Firefox) wird eine kritische Sicherheitslücke entdeckt. Dieses Problem wird sofort (oft nach wenigen Minuten) öffentlich bekannt gegeben und diskutiert.

GNUEntweder wird schon dadurch eine Lösung gefunden oder es werden Hinweise gegeben, worauf man achten muß, bis ein Update zur Verfügung steht. Bei sehr vielen Problemen ist dieses Update schon nach Stunden auf den bekannten Seiten im Internet für jeden Nutzer kostenlos verfügbar - Problem gelöst.

Bei der herkömmlichen Art, also gekaufter Software, läuft das etwas interessanter ab. Wird z.B. bei einem großen Betriebssystem aus Redmont, das wir alle kennen, ein Problem entdeckt, gibt es eine Krisensitzung. Die esrte Frage ist, wie man es geheimhalten kann, die zweite, ob man bis zum nächsten Patchday warten kann oder sich die Peinlichkeit einer erhöhten Dringlichkeit geben muß. Wenige Eingeweihte raufen sich nun fieberhaft die Haare,um das Problem zu beheben. Dann werden noch wohlklingende und beruhigende Worte für die Problembeschreibung gefunden. Zwischenzeitlich ist so viel Zeit vergangen, daß sich etliche Drittanbieter schon eine goldene Nase mit alternativen Lösungen verdient - pardon, wir meinen natürlich "bekommen" - haben.

Dieses Beispiel zeigt ganz nebenbei auch noch den Unterschied zwischen "verdienen" und "bekommen". Leider funktioniert Open Source im normalen Leben in Industrieländern eher schlecht. Hier gibt es einen ganz eindeutigen Zusammenhang zwischen Wohlstand (der mit einem persönlichen Besitzstreben einhergeht) und einfacher Lebensart, die hierfür viel besser geeignet ist.

collage open source

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