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Klimaveränderung

WeltkugelFür viele mag das ein sehr heikles Thema sein. Ob das so ist, schauen wir uns einmal etwas genauer an. Eines ist zumindest ganz klar, es ist der "Geldmachreißer" des Jahrhunderts. Unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes wird nicht nur nahezu jedes noch so unmögliche Produkt angeboten, es werden auch die unsinnigsten Gesetze erlassen. Aber was steckt denn nun wirklich dahinter?

Schauen wir uns die Erdgeschichte an und setzen sie mit einem Tag gleich, also 24 Stunden, so gibt es den Menschen gerade mal 2 Sekunden - ja, ihr habt richtig gelesen ganze zwei Sekunden. In der Erdgeschichte gab es nur extrem kurze Perioden in denen es kälter als jetzt war, wir kennen sie alle und nennen sie Eiszeiten. Diese Eiszeiten beziehen sich fast ausschließlich auf die nördliche Halbkugel. Zu weit über 99,9% des Erdzeitalters war es wärmer als heute. Noch vor 9.000 Jahren erstreckte sich ein flaches Meer im Kölner Becken und in Norwegen wuchsen Palmen. Es gibt also gute Gründe anzunehmen, daß wir gerade das Ende einer kleinen Eiszeit erleben, denn die Tatsache, daß der Nord- und erst recht der Südpol vereist sind ist eher sehr selten. Warum also die ganze Panik?

MammutbaumSeit der Mensch so großen Wert darauf legt "mobil" zu sein, hat er sich auch in der Nähe des Meeres niedergelassen. Anfangs clevererweise auf Hügeln und Bergen, später hat er aber getreu seiner kämpferischen Natur dem Wasser weite Landstriche "abgetrotzt". Heute sind fast alle Großstädte der Welt an Meeresküsten gelegen und hier wohnt ein Großteil aller Menschen nahezu auf Meereshöhe. Klar, daß dann der Anstieg des Meeresspiegels vielen Leuten Panik ins Gesicht treibt.

Beziehen wir in unsere Betrachtung aber auch Urwälder, das exponentielle Wachstum der Menschheit und das Meer selbst mit ein, wandelt sich das Bild zu einem gigantischen Regelmechanismus der Natur, der allerdings für unsere Beobachtung extrem langsam abläuft. Die Bevölkerung verdoppelt sich in immer geringeren Abständen, es gab noch nie zuvor so viele Menschen auf der Erde und noch nie zuvor hat der Mensch die Fähigkeit besessen, den Kampf gegen die Natur soweit zu treiben wie heute. Allerdings ist schon jetzt eines klar, der Mensch kann und wird diesen Kampf nicht gewinnen. Die Frage ist nur, ob es für eine Aussöhnung mit der Natur nicht schon zu spät ist, denn wir haben selbst der Natur die Bühne für den "Gegenschlag" vorbereitet, aber dabei gar nicht bemerkt, daß die Natur uns weder braucht, noch uns feindlich gesonnen ist. Wir sind also am besten mit Don Quixote zu vergleichen.

Ziehen wir einmal Bilanz unserer Situation:
- Wir haben bereits mindestens die zehnfache Mange an Menschen auf der Erde, die hier in Einklang mit der Natur leben können
- wir haben noch nicht einmal das exponentielle Wachstum stoppen können, geschweige denn die Zahl der Menschen zu verringern
- wir schädigen oder vernichten weiterhin Natur, die uns helfen könnte
- wir belehren angeblich unterentwickelte Völker, die im Einklang mit der Natur leb(t)en und berauben uns so der letzten Möglichkeiten etwas zu lernen, denn die dummen sind eindeutig wir.

GletscherEs ist eine traurige Bilanz, aber nur für uns Menschen. Alle Anzeichen lassen den Schluß zu, daß es, wie bei jedem exponetiellen Wachstum, in die Kathastrophe mündet, aber selbst die wäre nur nach unserer einseitigen Denkweise eine solche, denn sie wäre gleichzeitig ein Neubeginn auf einer höheren Entwicklungsstufe. In dem Moment, in dem die Menschen handlungsunfähig sind, würde ein Regelmechanismus einsetzen, der mit den von uns geschaffenen Grundlagen, eine völlige Neustrukturierung einleiten würde. Wasser würde weite Küstenregionen überfluten und Millarden von Menschen und Tieren töten. Die Kadaver würden im Wasser nur zu einem geringen Teil von anderen Tieren gefressen werden, der größere Teil würde zu faulen beginnen und die Fäulnisgase würden zu einer weiteren Klimaerwärmung führen - ideale Bedingungen für gewaltige Urwälder, die nun (der Natur sei Dank) nicht mehr gerodet werden können. Auch die seichten warmen neuen Meere wären ein Tummelplatz für Pflanzen und Tiere. Nach einigen Jahrtausenden hätte sich alles wieder auf einem solchen Niveau eingependelt, daß vielleicht die Natur auch dem Menschen eine weitere Chance einräumt.

WuesteWer nun glaubt, dies sei eine düstere Zukunftsversion, der sollte sich klarmachen, daß niemals die Natur dem Menschen den Kampf angesagt hat, sondern nur umgekehrt. Selbst nach über 200 Jahren andauernder Kampfhandlungen, gibt es keinen einzigen Gegenschlag der Natur sondern einzig und allein "Rohrkrepierer" auf Seiten der Menschen. Vielleicht sollten wir einfach nur den Kampf einstellen und uns mit der Natur versöhnen.

Auch der viel und gern zitierte Spruch "Nach mir die Sintflut" bekommt angesichts steigender Meeresspiegel eine ganz neue Bedeutung. Vielleicht war die Menschheit schon mal an diesem Punkt angelangt.

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