alternativ-leben

Holz - das älteste Brennmaterial

Tatsächlich ist Holz das Brennmaterial schlechthin, denn es vereint alle wichtigen Eigenschaften in sich. In erster Linie ist es natürlich ein nachwachsender Rohstoff.

Holzstapel

Was die moderne Welt so schön in hochtrabende Worte kleidet, bedeutet nichts anderes, als daß die Verbrennung von Holz keinerlei Eingriff in das natürliche Gefüge und die Regelkreise der Natur darstellt. Was bedeutet das genau? Nun, ließe man das Holz im Wald liegen, dann würden alle Lebewesen, die an der Zersetzung beteiligt sind, genau die selbe Menge Kohlendioxyd produzieren, die auch bei der Verbrennung entsteht.
Natürlich müssen wir aus dieser Betrachtung die moderne Forstwirtschaft ausklammern, denn die hat in erster Linie nichts mit dem Endprodukt Holz zu tun. Wenn der Bäcker ein Mörder ist, sind seine Brötchen ja auch nicht automatisch gleich tödlich.
Für uns "Alternative" ist natürlich nicht das Holz interessant, welches der Förster als Feuerholz verkauft, sondern viel eher das, was andere wegwerfen. Doch schon stoßen wir auf neue Probleme. Dieses Holz hatte natürlich vorher eine andere Aufgabe zu erfüllen und ist dadurch mehr oder weniger "behandelt" worden.

Rinde

Geht es nun nach den selbst ernannten Umweltschützern, die aber nur das wirtschaftliche Wachstum der sog. Öko-Industrie vor Augen haben, müßte dieses Holz "entsorgt" werden. Es stellt sich nun die Gewissensfrage, an der viele scheitern. Erstens ist es fraglich, wer die Verantwortung für die "Giftstoffe" trägt, denn es bleibt ja der Hersteller oder derjenige, der sie nicht bestimmungsgemäß verwendet und zweitens die viel schwierigere Frage, was denn überhaupt Gift ist.

Schon in alter Zeit war bekannt, daß letztlich alles Gift ist, es kommt nur auf die Dosierung an. Mutter Natur kommt mit einfachen Molekülen auch viel besser klar, als mit komplexen, daher ist die Verbrennung die natürlichste Verdauungs-Hilfe für die vielen unnatürlichen Kunstprodukte unserer Zeit. Die Entscheidung, was man in den Ofen steckt und was nicht muß jeder allein treffen.

Bei uns gegenüber gibt es eine Firma, bei der viel Holz aus Verpackungsmaterialien anfällt und da es sich hierbei (fast) immer um unbehandelte Bretter und Klötze handelt, haben wir Glück.

Paletten

Aus unserem Garten fällt zusätzlich das eine oder andere Zweiglein an. Früher haben wir diese gehäckselt und auf unseren Beeten verteilt, heute trocknen wir die kleinen Stückchen im Sommer. Im Winter sind sie dann, eingewickelt in Zeitungspapier, ideal zum anfeuern des Ofens geeignet.
Aus alten kleinen Kartons machen wir regelrechte „Holzbriketts“, denn die Pappe ist stabil genug, um kleinere Stückchen nicht durch die Roste fallen zu lassen, bevor sie verbrannt sind. Und wenn die Kettensäge mal zum Einsatz kommt, werden die Sägespäne aufgefangen, getrocknet und auf die gleiche Art verwertet.

Holz Spaene

Auch getrocknete Baumrinde eignet sich hervorragend als Anfeuermaterial.

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